Probleme durch Schnarchen

Probleme durch SchnarchenEtwa jeder dritte Mann und jede fünfte Frau schnarchen beim Schlafen. Dabei kann Schnarchen ganz unterschiedliche Formen annehmen; angefangen vom sägenden Schnarchen bis hin zur Schlafapnoe. Der dabei entstehende Krach kann eine Lautstärke von bis zu 90 Dezibel erreichen und hilft somit sogar bei der Abwehr von wilden Tieren. 😀
Je nachdem wie sich dies gebärdet, gehen ganz unterschiedliche körperliche Probleme einher; einmal ganz abgesehen davon, dass es natürlich für den Partner einen sehr störenden Faktor darstellen kann. Wirklich gefährlich kann es aber nur für 2 – 8 % der Schnarcher werden, die unter einer Schlafapnoe leiden, was im wesentlichen Atemaussetzer während des Schnarchens beschreibt.
Die Anzahl der Schnarcher nimmt mit dem Alter zu. Junge Menschen schnarchen nur gelegentlich, wenn die Nase verstopft ist, oder am Vortag zu tief ins Glas geschaut wurde. Je älter ein Mensch ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass er schnarcht!

So entsteht Schnarchen

Für Schnarchen können mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Prinzipiell gilt: sobald sich etwas im Wege des natürlichen Atemstroms befindet, kann Schnarchen auftreten. Normalerweise handelt es sich dabei um Teile des Rachens, die beim Atmen in Schwingung versetzt werden. Zumeist spielt dabei das Gaumensegel eine wesentliche Rolle. Dieser, als Zäpfchen im Rachen zu erkennende Teil der Mundhöhle, neigt gerne dazu während des Schlafens zu erschlaffen und sanft im Winde der Atemluft zu schwingen. Was dabei herauskommt, kennen wir nur zu gut als lärmendes Geräusch. Die Geräuschkulisse reicht dabei von knarzenden, über röchelnde bis hin zu sägenden Tönen.
Auch die Zunge kann für Schnarchen verantwortlich sein. Ihren Ursprung hat sie im sogenannten „Zungengrund“; dort ist sie sozusagen befestigt. Dieser kann während des Schlafens nach hinten Rutschen und so die Atemwege verlegen. Dadurch wird natürlich der Weg, welchen die Atemluft nehmen muss dünner und muss sich lautstark durch den verbleibenden Spalt hindurchquetschen.
Gleiches gilt, wenn z.B. das Unterkiefer zu kurz ist, oder die Rachenmandeln zu groß.
Von diesen anatomischen Problemen abgesehen, kann alles was den Luftstrom behindert zu Schnarchen führen. Bei jüngeren Menschen ist es vor Allem der Konsum von Alkohol, welcher die Muskeln von Zunge und Gaumensegel zusätzlich entspannt. Dadurch wird das Gewebe schlaffer und flattert verstärkt in der Atemluft. Das gleiche gilt für Substanzen wie Psychopharmaka, oder Beruhigungs- und Schlafmittel.
Wie könnte es auch anders sein: auch Übergewicht begünstigt das Schnarchen. Fett am Hals verengt den Weg für die Luft, weswegen übergewichtige Menschen häufiger schnarchen als schlanke.
Zu guter Letzt kann das Problem natürlich auch in der Nase liegen. Diese kann zum Beispiel verstopft sein, wenn man Schnupfen hat, aber auch Polypen, das sind Wucherungen in der Nasenschleimhaut, können dazu führen, dass nicht mehr, oder nur schlecht, durch die Nase geatmet werden kann. Die Folge daraus ist, dass man in der Nacht durch den Mund atmen muss und das dem Schnarchen natürlich Tür und Tor öffnet.
Auch, wenn man durch die Nase atmen kann, kann es durch eine schiefe Nasenscheidewand passieren, dass es dennoch zu dem unbeliebten, nächtlichen Geräusch kommt.

Die Folgen von Schnarchen

Zunächst einmal die gute Nachricht: In den meisten Fällen ist Schnarchen eine ungefährliche Angelegenheit. Das gilt aber leider nicht für 2-8% der schnarchenden Bevölkerung, die an einer sogenannten Schlaf-Apnoe leiden. Darunter versteht man Atemaussetzer während des Schlafens, die in manchen Fällen lebensgefährlich sein können.
Fällt z.B. dem Partner auf, dass man während des Schnarchens an solchen Atemaussetzern leidet, dann sollte man dies unbedingt mit einem Arzt abklären lassen, um Schlimmeres zu verhindern.
In allen anderen Fällen braucht man sich diesbezüglich aber keine Sorgen zu machen.
Sehr wohl kann sich aber Schnarchen auf die Lebensqualität auswirken. Abgesehen von der eigenen, ist es vor Allem der Partner, der unter allzu lauten nächtlichen Geräuschen zu leiden hat. Was Schlafmangel mit einem anstellt, weiß jeder, der schon einmal unter einem schnarchenden Zimmerkollegen zu leiden hatte.
Aber auch für den Schnarchenden selbst, verliert der Schlaf dadurch an Qualität. Die Folge können Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Gereiztheit, Konzentrationsschwierigkeiten und mehr sein. Auch Krankheiten können leichter auftreten, weil durch die zumeist beim Schnarchen vorherrschende Mundatmung, Bakterien nicht von den Nasenhärchen gefiltert werden und sich diese leichter im Rachenbereich ansiedeln können.

Mittel gegen Schnarchen

Liegt ein anatomisches Problem, wie zum Beispiel eine schiefe Nasenscheidewand, vor kann zumeist nur eine Operation helfen, welche diese begradigt.
Sollte das Problem allerdings im Bereich der Atemwege liegen, was beim überwiegenden Teil der schnarchenden Bevölkerung der Fall ist, gibt es unterschiedliche Herangehensweisen.
Während die meisten mechanischen Hilfsmittel leider nicht sehr gut wirken, haben sich Mittel zur oralen Einnahme bewährt, welche die Atemwege weiten und wodurch allfällige Verengungen beseitigt werden.
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